Filz

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Stoffguide Filz

Inhaltsverzeichnis

 

AUF EINEN BLICK

  • Besonderheiten: nicht dehnbar, langlebig und robust, isolierend gegen Wärme und Kälte, hemmt Schall & Geräusche, schwer entflammbar, einfach in der Verarbeitung, hat keinen Fadenkauf
  • Verwendung:  Bastelarbeiten, Tischdekorationen, Accessoires wie Taschen, Cases für Laptops und Tablets, Polsterarbeiten
  • Nadelempfehlung: Universalnadel, mittlere bis starke Stärke (80-100), je nach Stoffdicke
  • Stich: alle Stiche möglich
  • Pflege: wenn nötig Handwäsche, nicht reiben oder wringen, an der Luft trocknen, nur in Ausnahmefällen bügeln (niedrige Temperatur, Bügeltuch verwenden)

1. Was ist Filz?

Unkompliziert, leicht zuzuschneiden und einfach zu vernähen – mit diesen Eigenschaften stellt Filz alle anderen Stoffe in den Schatten. Vor allem Anfänger lieben ihn, weil er die ersten Projekte an der Nähmaschine zum Kinderspiel werden lässt. Filz macht einfach alles mit. Sogar Nähmaschinen verehren ihn! Aufgrund seiner Struktur und seiner Haptik lässt er sich problemlos unter dem Nähmaschinenfüßchen transportieren. Zudem fusselt Filz nicht, seine Kanten fransen nicht aus und sogar das Zuschneiden ist bei Filz ganz leicht.

Wer sich so gut präsentiert, kann nicht zu den üblichen Materialien im Nähzimmer gehören. Und tatsächlich wird Filz ganz anders hergestellt als die meisten Stoffe. Während sie in der Regel gestrickt, gewirkt oder gewebt werden, besteht Filz aus einem Fasergebilde.

Die einzelnen Fasern werden maschinell zu einer Fläche ausgelegt und mechanisch bearbeitet, bis sich die einzelnen Fasern miteinander verbinden. Du kannst Du das wie ein unentwegtes Reiben und Kämmen vorstellen. Herauskommt ein fester Faserverbund, wie eine Art textile Matte. Dünner Filz erinnert im Griff und im Look durchaus an Stoff. Dickerer Filz kommt eher als eine Art Faserplatte daher, die mit zunehmender Stärke immer steifer wird. 

 

 

Übrigens...
Ursprünglich wurde Filz immer aus tierischen Fasern hergestellt, zum Beispiel aus wertvollen Tierhaaren wie Schafwolle. Mittlerweile werden aber auch synthetisch hergestellte Fasern zu Filz verarbeitet und bilden eine preiswerte Alternative zum teuren tierischen Rohstoff. Sogenannte Kunst- oder Textilfilze gibt es in verschiedenen Stärken, Unifarben und auch mit Motiven bedruckt. 

Laptopcase aus Wollfilz (gratis Schnittmuster)

 

Welche Eigenschaften hat Filz-Stoff?

Filz erkennst Du auf den ersten Blick. Wenn Du ihn genau betrachtest, siehst Du ein scheinbar wildes Wirrwarr aus einzelnen Fasern, die zu einem festen Stoff verbunden sind. Bei Filzen aus tierischen Fasern wirkt die Faseranordnung meist etwas ungeordneter und natürlicher als bei Filzen aus synthetischen Materialien. Deshalb gibt es bei Filz auch keine Vorder- und Rückseite. Beide Seiten sind nahezu gleich. Welche Du als Vorder- und welche als Rückseite für Dein Nähprojekt verwendest, bleibt Dir überlassen.

Bei Filz gibt es keine Vorder- und Rückseite.

Die Oberfläche im Vergleich: links Textilfilz aus synthetischen Fasern, rechts Wollfilz aus Schurwolle.

Durch seine Faserverbindung hat Filz auch keinen Fadenlauf. Für Dich bedeutet das, dass Du das Material besonders platzsparend zuschneiden kannst, weil Du die Schnittschablonen in alle Richtungen auf dem Stoff positionieren kannst. Als „i“-Tüpfelchen gibt es auch keine Strich- oder Faserrichtung! Und als wäre das alles noch nicht einladend genug, ist der robuste Stoffe zudem schwer entflammbar, schallhemmend und wirkt sogar isolierend gegen Hitze, Kälte und Feuchtigkeit.

 

Ist Filz weich?

Filz ist ein anschmiegsamer Faserverbund mit einer weichen Oberseite, die fast vliesähnlich wirkt. Dünne Filze erinnern im Griff an weiche Stoffe, je dicker Filze sind, desto steifer können sie wirken. Je nachdem welche Fasern für die Herstellung verwendet werden, kann sich die Filz-Oberfläche allerdings auch zunehmend spröder anfühlen, in der Regel sind die verwendeten Fasern gut zu ertasten.

Wie sieht Filz aus?

Auf den ersten Blick fallen die einzelnen Fasern beim Filz auf. Sie werden durch mechanisches Verarbeiten miteinander verbunden. Bei Fasern natürlichen Ursprungs wie Wolle können zudem kleinste Spelzen mit eingearbeitet sein, die von der Geschichte der Schafwolle erzählen und einen tollen natürlichen Look ergeben. Filze aus synthetisch hergestellten Fasern wirkt im Vergleich etwas feiner und gleichmäßiger.

Ist Filz immer dick?

Filz gibt es in verschiedenen Stärken. Mit Stärken zwischen 0,3 mm und 0,5 mm sind die Bastelfilze am dünnsten. Für Kleidung wir Röcke oder Capes werden dickere Filze mit Stärken zwischen 1 mm und 2 mm verarbeitet, auch die Filze zum Sticken sind ähnlich dick. Die stärkeren Varianten von 3 bis 4 mm kommen beim Nähen von Taschen, Hefthüllen und Sitzkissen zum Einsatz. Aber auch für Platzsets und Untersetzer sind die dicken Filze prima geeignet.   

Ist Filz dehnbar?

Filz ist nicht dehnbar. Je dünner das Material aber ist, gibt es in alle Richtungen etwas nach. Das hat mit der Festigkeit des Faserverbunds zu tun. Ist der Filz eher locker gearbeitet, kann man ihn eher etwas dehnen (er springt dann allerdings nicht in seine ursprüngliche Form zurück), als wenn die Fasern zu einem festen und dicken Material verbunden sind. 

Wie schnell brennt Filz?

Filz brennt nicht und gilt deshalb als flammhemmend – sowohl Filze aus Natur- als auch Filze aus synthetischen Fasern. Schafwolle ist eine der hitzebeständigsten Fasern in der Natur. Anders als zum Beispiel Baumwolle brennt Wolle nämlich auch bei starker Hitze nicht, sondern verkohlt lediglich ganz langsam. Auch die künstlich hergestellte Faser Polyester (aus der die meisten Textilfilze hergestellt werden) brennt nicht, sondern schmilzt bei Hitze in sich zusammen.

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Ist Filz wasserabweisend?

Filze aus Schafwolle sind von Natur aus wasserabweisend, aber nicht wasserdicht! Das klingt paradox, ist aber in Wahrheit ein echter Clou: Wolle kann nämlich nur im Inneren der Faser Wasser aufnehmen, vom Äußeren der Faser perlt Feuchtigkeit einfach ab.

Schaut man unter dem Mikroskop nach, sieht man, dass sich eine Faser aus unterschiedlichen Strukturen zusammensetzt. Die äußere Hülle der Wollfaser besteht aus mehreren Schichten. In der Wissenschaft spricht man von einer hydrophoben Hülle. Sie stößt zwar Wassertropfen ab, lässt aber Wasserdampf ins Innere der Faser eindringen.

Dieser Faseraufbau bewirkt, dass Wolle obwohl sie wasserabweisend ist, trotzdem Feuchtigkeit aufnehmen kann – und das sogar eine ganze Menge, bis zu 33% ihres Trockengewichts – sich dabei aber kaum feucht anfühlt. Sie behält dabei sogar ihre Wärmeleistung!

Dieser Effekt wird durch Lanolin noch verstärkt, das bewirkt, dass Schafwolle eine gewisse Selbstreinigungskraft besitzt. Lanolin ist eine Fettsubstanz, die die Schafwolle von Natur aus zusätzlich vor Nässe schützt, Wassertropfen und Schmutzpartikel perlen an ihr ab. Trotz intensivster Säuberung bleibt in der Regel immer ein letzter Rest Lanolin in den Wollfasern zurück. Kommt Feuchtigkeit dazu quellen die Faserteile unterschiedlich stark auf. Weil sie aber fest miteinander verbunden sind, setzen sie die gesamte Wollfaser in Bewegung. So entsteht Reibung, durch die Schmutzpartikel auf der Faseroberfläche keine Chance haben – sie rutschen einfach ab. Deshalb nähte man früher Kutschermäntel und Wolldecken aus besonders dichtem Wollfilz. Regen hatte da kaum eine Chance!

Auch Textilfilz aus Polyester nimmt kaum Wasser auf, der Faserverbund lässt Flüssigkeiten einfach abperlen.

Die Fähigkeit sich selbst zu reinigen und Wasser abzustoßen, funktioniert umso besser, je naturbelassener die für den Filz verwendete Wolle ist.

 

Wie wird Filz hergestellt?

Vielleicht hast Du schon einmal Filz selbst hergestellt? Dafür gibt es zwei Wege, einen trockenen und einen feuchten. Beim Trockenfilzen benötigt man gekämmte Schafwolle und eine spezielle Filznadel mit kleinen Widerhaken an der Spitze. Für eine Filzplatte legt man mehrere Stränge Schafwolle kreuz und quer übereinander und sticht immer wieder mit der Filznadel in die Fasern ein. Das braucht Geduld, lohnt sich aber. Die kleinen Widerhaken verketten die Faser unlösbar miteinander. Dabei schrumpft das Gebilde mehr und mehr zusammen und ein fester Verbund entsteht. Beim Nassfilzen, auch walken genannt, kommen statt Widerhaken Seife und heißes Wasser zum Einsatz. Die Industrie verstärkt diesen Effekt noch durch hohen Wasserdruck. Deshalb findest Du Filz aus Schafwolle auch manchmal unter den Bezeichnungen Pressfilz oder Walkfilz.

Der Grund, warum sich die Fasern durch diese Behandlung miteinander verbinden, liegt in ihrer Struktur. Wolle und andere Tierhaare (man kann auch Hunde-, Kaninchen-, Kamel-, Alpaka- oder Lama-Haare zu Filz verarbeiten) besitzen Schuppen an der Oberfläche. Durch das Einstechen mit der Filznadel verhaken sich die Schuppen miteinander. Das heiße Wasser und die Seife beim Walken bringen die Schuppen dazu, sich aufzurichten und erleichtern so das Verfilzen.

Nach dem gleichen Prinzip wie diese traditionellen Handwerkstechniken funktionieren auch die industriellen Maschinen zur Filzherstellung. Allen gemeinsam ist: Einmal miteinander verbundene Fasern lassen sich kaum mehr voneinander lösen. Filze sind absolut reißfest.

Aus welchem Material besteht Filz?

Grundsätzlich lassen sich zwei Materialgruppen bei den Filzen unterscheiden. Es gibt die Filze, die aus natürlichen Fasern hergestellt werden, in der Regel findest Du sie unter der Bezeichnung „Wollfilz“. Das Pendant aus synthetisch hergestellten Fasern wie Viskose und Chemiefasern wird als „Textilfilz“ bezeichnet. Lass Dich hier nicht verwirren. Natürlich ist Wollfilz ebenfalls ein textiler Faserverbund, nur eben natürlichen Ursprungs.

Daneben sind auch Materialmischungen möglich. Es gibt auch Filz aus Viskose und Chemiefasern, die mit natürlicher Wolle gemischt werden. Achte deshalb immer auf die Produktbeschreibung beim Einkaufen.  

Ist Filz ein Naturprodukt?

Wollfilz ist ein Naturprodukt, ebenso wie Filze, die aus solchen Viskosefasern hergestellt werden, die wiederrum natürlichen Ursprungs sind. Textil-, Stick- und Bastelfilze werden dagegen aus künstlich hergestellten Fasern wie Polyester hergestellt.

Ist Filz immer aus Wolle?

Nein, Filz wird nicht per se aus Wolle hergestellt. Auskunft über die Zusammensetzung gibt immer die Produktbeschreibung. In der Regen bestehen nur Wollfilze aus natürlichen Wollfasern, meistens vom Schaf. Textil-, Stick- und Bastelfilze werden dagegen aus künstlich hergestellten Fasern wie Polyester hergestellt.

Ist Wollfilz das gleiche wie Walk?

Wollfilz und Walk oder Walkloden sind unterschiedliche Stoffarten, bestehen aber aus derselben Grundfaser. Für beide Stoffe werden tierische Fasern, meistens Schafwolle, verwendet. Für Filz werden die Fasern direkt geschichtet und durch Hitze, Seife, Wasser und Reibung miteinander verbunden. Diesen Herstellungsprozess nennt man walken und verwendet ihn auch zur Herstellung von Walk(loden)stoffen.

Für Walkstoffe werden die Fasern allerdings zuvor verstrickt und erst anschließend gewalkt. Wollfilz und Wollwalk sind also unterschiedliche Stoffe. Walk gibt wesentlich mehr nach und lässt sich durch die Strickstruktur etwas dehnen. Aus Walk lassen sich Kleidungsstücke nähen, es ist beliebt für Baby- und Kinderoveralls, Jacken, Hosen und Puschen. Filz ist starrer und fester und kommt eher zum Nähen von Accessoires infrage.

Die Oberflächen in Vergleich: Links Wollwalk, rechts Wollfilz.

Wie lagert man Filz am besten?

Filze aus Naturfasern wie Schafwolle bewahrst Du am besten in einer Folientüte auf, die sich fest verschließen lässt. Als Naturprodukt kann Wollfilz von Motten befallen werden, die es sich in dem Material gemütlich machen. In einer Tüte verpackt sollte der Filz aber sicher sein. Kunst-, Bastel- und Stickfilze sind vor Motten gefeit, weil die Tierchen Kunstfasern nicht mögen.

Unabhängig von der Faserzusammensetzung lassen sich dicke Filze am besten gerollt lagern. Falten und Knicke haben so keine Chance. Dünne Filze kannst Du problemlos falten und im Stapel aufbewahren.

2. Welche Filz-Arten gibt es?

Wollfilz

Mehr Natur als bei Wollfilz geht fast nicht – und das sieht man auch! Als hundertprozentiges Naturprodukt besteht er in der Regel aus Schafswolle. Selten kommen auch andere Tierfasern wie die Wolle von Ziegen, Alpaka oder Lamas zum Einsatz. Die Fasern werden über Kreuz gelegt und so lange mechanisch gewalkt, bis sie dauerhaft fest miteinander verbunden sind. Wollfilz hat einen natürlichen Look und eine weiche Oberfläche. Es gibt ihn in verschiedenen Stärken. 

Merkmale:

  • Natürlicher Look
  • Weiche Oberfläche
  • 100% Naturprodukt
  • Wasserabweisend
  • Temperaturregulierend
  • Franst nicht aus
  • Leicht zu verarbeiten
  • Lässt sich durch Dämpfen in dreidimensionale Formen legen
  • In der Regel nicht waschbar

Verwendung:

  • Hüte, Mützen, Stulpen
  • Für Taschen und Kissen
  • Als Sitzkissen, Tischunterlagen, Mug Rugs
  • Buch- und Mutterpasshüllen
  • Zum Basteln

Textilfilz und Stickfilz

Wenn statt Wollfasern synthetisch hergestellte Fasern verwendet werden, spricht man von Textilfilz, oft auch Kunstfilz genannt. Dazu zählen auch die Stickfilze. Bis auf die künstlichen Fasern unterscheiden sich solche Filze in der Verarbeitung wenig von den Naturfilzen. Durch verschieden farbige Fasern entstehen sogar Filze in Melange-Tönen, die optisch kaum von den Wollfilzen zu unterscheiden sind. Auch deshalb sind sie eine tolle Alternative für alle, die vegan leben und bewusst auf tierische Produkte verzichten wollen.  

Kunstfilze werden aus Polyester oder anderen Chemiefasern hergestellt. Meist sind sie im Griff geringfügig fester als ihr natürliches Pendant, dafür lassen sich sie auch in geringeren Stärken produzieren. Ihr Plus ist ihre Pflegeleichtigkeit. Die meisten Stick- und Textilfilze können problemlos in der Waschmaschine gewaschen werden, sie behalten Farbe und Form auch nach längerer Zeit.

Merkmale:

  • Aus Polyester oder anderen Chemiefasern bestehend
  • Vegane Alternative zu Wollfilz
  • Preiswert
  • Pflegeleicht
  • In verschiedenen Stärken erhältlich

Verwendung:

  • Zum Basteln, Nähen und Applizieren
  • Zum Sticken
  • Buch- und Mutterpasshüllen
  • Sitzauflagen und Wohnaccessoires

Bastelfilz

Als Bastelfilz bezeichnet man besonders dünnen Kunstfilz. Man bekommt ihn als fertige Zuschnitte und auch als Meterware. Im Vergleich zum Stickfilz ist Bastelfilz weicher, weniger fest und hat weniger Stabilität. Damit lässt er sich noch leichter verarbeiten und ist wunderbar geeignet, um Anhänger für Mobiles, kleine Taschen und Applikationen zu nähen. Weil er nicht ausfranst, ist Bastelfilz auch ein tolles Material für Projekte, die von Hand genäht werden. Kinder lieben ihn ebenso für kreative Ideen. Im Vergleich ist Bastelfilz preiswerter als die dickeren Filzvarianten.

Aber Vorsicht! Weil Bastelfilz eher für kleine Basteleien gedacht ist, ist er oft nicht waschfest. In der Regel bluten die Farben in der Waschmaschine deutlich aus und färben ab. Wenn Du Bastelfilz für Nähprojekte verwenden möchtest, die gewaschen werden müssen, teste das vorher unbedingt an einem Reststück!

Merkmale:

  • Besonders dünner Kunstfilz
  • Oft aus 100% Polyester
  • preiswert
  • Lässt sich leicht vernähen, auch von Hand
  • Besonders für kleine Bastelarbeiten geeignet
  • Blutet in der Wäsche aus

Verwendung:

  • Bastelarbeiten wie Schlüsselanhänger, Mobiles und Co.
  • Nähprojekte, die später nicht gewaschen werden müssen

3. Was kann man aus Filz nähen?

 

Taschenorganizer aus Wollfilz (Freebie von pattydoo)

  • Denkst Du an Filz, kommen dir sicher zuerst Basteleien aus dünnem Textilfilz in den Sinn. Tatsächlich ist Bastelfilz ein wunderbares Material, um sich ans Nähen heranzutrauen. Die dünnen Filzplatten lassen sich problemlos unter der Nähmaschine führen. Weil sie zudem nicht ausfransen, ist er auch beim Applizieren und Handnähen beliebt.
  • Aus Bastelfilz zauberst Du Mobiles für Kinder, Täschchen, Kissen, Anhänger und Glücksbringer, aber auch Tischdekorationen und -Läufer.
  • Der etwas dickere Textil- und Stickfilz ist DAS Basismaterial für die Stickmaschine, dabei ist das längst nicht alles, was er kann. Weil er schön fest und dennoch flexibel ist, nähst Du aus Stickfilz Buch- und Mutterpasshüllen, kannst ihn zum Sticken von Applikationen und Labels verwenden aber auch ganze Taschen, Tablet- und Laptophüllen und viel mehr aus ihm zaubern. Auch Kostüme und wärmende Hausschuhe lassen sich wunderbar aus Filz herstellen. Zum Nähen von alltäglicher Kleidung ist er allerdings weniger geeignet. Hier kommt sein natürliches Pendant der Wollfilz ins Spiel.
  • Aufgrund seiner temperaturregulierenden Wirkung kam Filz aus natürlichen Fasern traditionell zum Nähen von Röcken, Decken, Capes und Mützen zum Einsatz.
  • Nicht wegzudenken ist Wollfilz aus der Hutproduktion. Weil er sich mit heißem Dampf dreidimensional in alle Formen pressen lässt, ist Wollfilz das Basismaterial für die Hutproduktion. Dafür eignen sich vor allem die dünneren Varianten.
  • Aus stärkerem Wollfilz nähst Du tolle Sitzkissen und Tischunterlagen, aber auch Taschen, Laptopcases und Accessoires.  

 

4. Das musst Du über Filz wissen – Verarbeitungstipps

Tipps zum Zuschneiden von Filz:

Grundsätzlich macht Filz keine Probleme beim Zuschneiden. Schwieriger wird es nur, wenn das Material recht dick ist. Kleinere Teile lassen sich oft besser mit der Schere zuschneiden, für besonders filigrane Teile kannst Du auch ein Skalpell verwenden. Der Rollschneider ist gut für dickere Filze geeignet und solche Teile, die lange gerade Kanten haben.

Tipp: Versuche, die verwendete Klinge nur für Filz zu verwenden. Am besten reservierst Du eine Klinge stets für Filz. So bleiben Cutter und Rollschneider länger scharf und Du schonst das Material. Sauber geschnittene Kanten entschädigen dich für diesen Aufwand. 

 

Hat Filz einen Fadenlauf? 

Weil Filz aus kreuz und quer miteinander verbundenen Fasern besteht, hat er KEINEN Fadenlauf. Das macht das Zuschneiden noch einfacher! Du kannst die Schnittteile auflegen, wie es passt – und das Material besonders effektiv ausnutzen.

Hat Filz eine rechte Seite?

Die Oberfläche von Filz besteht aus einem scheinbaren Wirrwarr aus einzelnen Fasern, die zu einem festen Stoff verbunden sind. Bei Filzen aus tierischen Fasern wirkt die Faseranordnung meist etwas ungeordneter und natürlicher als bei Filzen aus synthetischen Materialien. Deshalb gibt es bei Filz auch keine Vorder- und Rückseite. Beide Seiten sind nahezu gleich. Welche Du als Vorder- und welche als Rückseite für Dein Nähprojekt verwendest, bleibt Dir überlassen. Achte nur darauf, „deine“ Vorderseite für alle Schnittteile gleich zu wählen. 

Wie überträgt man Schnittteile auf Filz?

Bei dünnem Bastel- und Textilfilz kannst Du wie gewohnt auf Stecknadeln setzen. Einfach das Papierschnittteil auf den Filz legen, mit Stecknadeln festpinnen und rundherum ausschneiden. Bei stärkerem Filz wird das schwieriger. Er ist oft steif und Du müsstest ihn unschön wölben, um die Nadeln stecken zu können. In solchen Fällen ist es leichter, das Schnittteil nur auf den Filz zu legen und mit Schneiderkreide oder einem Markierstift die Konturen auf den Filz zu übertragen. Magst Du diese Variante nicht, kann das Pinnen an der Filzoberfläche eine Alternative sein. Bei dieser Methode steckst Du die Nadeln nicht durch den kompletten Filz, sondern schiebst sie nur in die Oberfläche. So bleiben die Schnittteile dennoch fixiert, aber der Filz wölbt sich nicht auf. 

Stichst Du die Nadeln komplett durch den Filz, kann sich das Material wölben.

Stichst Du die Stecknadeln nur oberflächlich, liegt Filz glatt. So ist das Zuschneiden leichter.

 

Tipps zum Nähen von Filz:

Das Tolle am Filz ist seine Unkompliziertheit. Die meisten Nähmaschinen haben mit Filz keine Probleme. Auch deshalb ist er für Anfänger prima geeignet. Du musst dich nicht auf bestimmte Stiche beschränken und kannst bei Filz sogar endlich alle Zierstiche der Nähmaschine ausprobieren. Neben der Nähmaschine lässt sich Filz auch wunderbar von Hand nähen und besticken.

Muss man Filz versäubern?

Die Filzfasern sind fest miteinander verbunden, schneidest Du sie an einer Stelle durch, hält der Faserverbund dennoch fest. Das macht Filz besonders praktisch. Seine Schnittkanten fransen nicht aus.

Mit welcher Nadel näht man Filz?

Grundsätzlich benötigst Du keine spezielle Nadel für Filz. Am besten lässt sich Filz mit einer Universalnadel nähen.

Welche Nadelstärke für Filz?

Wie bei allen anderen Stoffen entscheidet die Dicke des Materials über die Stärke der Nadel. Für dünne Bastel- und Stickfilze können Nadeln in Stärke 80 ausreichen, dickere Filze nähst Du besser mit Nadeln in Stärke 90. Für Woll- und Textilfilze mit Stärken über 2 mm solltest Du Nadeln in Stärke 100 einsetzen. Teste an einem Reststück, welche Material- und Nadelkombination für deine Nähmaschine die beste Wahl ist.

Tipp: Ist der Filz zu dick, um in mehreren Lagen unter das Nähfüßchen zu passen, kann Textilkleber die Rettung sein. So sparst Du das Nähen und erhältst trotzdem ein sauberes Ergebnis. Alternativ kannst Du Körbchen und Dekoartikel auch mit dem Tacker zusammenfügen.  

Was macht man mit Filz-Resten?

Filzreste sind Gold wert! Aus ihnen nähst Du noch zauberhafte kleine Motive. Weil Filz nicht ausfranst, ist er super zum Nähen von Applikationen geeignet. Zudem ist Filz ein praktischer Helfer in der Nähwerkstatt. Kleinste Reste Textilfilz kannst Du zum Beispiel nutzen, um Druckknöpfe oder Ösen zu verstärken. Gerade dünne Stoffe lassen sich hervorragend mit einer Lage Filz auf der Rückseite stabilisieren und Knöpfe reißen nicht mehr aus.

Weil Filz Geräusche dämmt, kannst Du ihn als Schutzmatte unter die Overlockmaschine legen. Und selbst kleinste Filzreste bieten einen tollen Kratz- und Quietschschutz, wenn Du sie unter Stuhl- und Tischbeine klebst.

 

Tipps zum Pflegen von Filz:

Generell zählt Filz zu den pflegeleichten Stoffen. Je nachdem aus welchen Fasern der Filz besteht, gilt es allerdings ein paar Dinge zu beachten. Auch wenn einige Filze durchaus waschbar sind, solltest Du das Waschen auf ein Mindestmaß reduzieren. In der Wäsche verliert Filz nämlich seine regelmäßige Oberfläche und kann zu kleinen Flusen neigen. Besser ist es, oberflächlichen Schmutz auszubürsten oder abzusaugen. Oft hilft genügt eine solche Behandlung schon.

Kann man Filz waschen?

Beim Waschen wird Filz weiter verdichtet, er schrumpft zusammen und verliert seine schöne Oberfläche. Wasche deshalb Filze aus Schurwolle grundsätzlich nicht in der Waschmaschine, Filze aus Polyester vertragen das eher, verlieren aber auf Dauer auch ihren regelmäßigen Look.

Welche Waschtemperatur für Filz?

Wenn es nicht zu vermeiden ist und der Filz gewaschen werden muss, verwende lauwarmes (maximal 30 ° Grad) bis kaltes Wasser und wasche ihn von Hand. Dafür legst Du ihn in eine Lauge aus Shampoo oder Wollwaschmittel ein (vor allem, wenn er aus Naturfasern besteht) und schwenkst ihn in der Flüssigkeit. Vermeide es, Filz zu reiben oder auszuwringen! Spüle den Filz anschließend mit klarem Wasser aus.

Darf Filz in den Trockner?

Ein klares NEIN. Filz verträgt keine maschinelle Trocknung, egal aus welchen Fasern er besteht. Dabei bildet sich Pilling an der Filzoberfläche und das Material schrumpft ein. Nassen Filz rollst Du besser in ein Frotteehandtuch ein, um das überschüssige Wasser herauszudrücken. Anschließend lässt Du ihn liegend an der Luft trocknen. Vermeide dabei direkte Sonneneinstrahlung, das macht Filz auf Dauer spröde. Auch das Aufhängen auf der Leine ist keine gute Idee. Durch das eigene Gewicht könnte sich das Material unschön verziehen.

Wie bügelt man Filz?

Am besten bügelt man Filz gar nicht, das ist am schonendsten. Wie beim Waschen auch kann die Verbindung aus Hitze und Reibung bewirken, dass Filz schrumpft. In der Regel ist bügeln auch gar nicht nötig, weil starker Filz durch seine Steifheit gar keine Falten wirft. Dünnerer Filz wie Bastel- und Textilfilz verträgt das Bügeln eher. Stelle in jedem Fall eine sehr geringe Temperatur ein (Einstellungen für Wolle) und teste es an einem Reststück. Gerade Bastelfilz neigt dazu, unter Hitze seine Farbe zu ändern.

Möchtest Du Filz zum Applizieren verwenden und Vliesofix aufbügeln, nutze unbedingt ein Tuch zwischen Filz und Bügeleisen und bügel das Material nur so kurz wie zwingend notwendig.

5. FAQs

Wie näht man Filz?

Filz näht man mit der Nähmaschine. Aber auch zum Nähen von Hand ist Filz prima geeignet. Für Filz brauchst Du keinen bestimmten Stich. Alle Sticharten der Nähmaschine sind für Filz geeignet.

Welcher Filz für Mutterpass?

Ob Du Woll- oder Kunstfilz für einen Mutterpass verwendest, bleibt deiner Vorliebe überlassen. Beide Filzarten sind geeignet. Im Vergleich sieht Wollfilz natürlicher aus. Aber auch Kunstfilz ist mittlerweile in hübschen Melange-Farbtönen zu haben, so dass sie natürlichen Filzen sehr ähnlich sehen.

Welche Filzstärke für U-Heft?

Für ein U-Heft oder eine Mutterpasshülle eignet sich Filz mit einer Stärke von 2 mm. Er hat genügend Stabilität und bietet den wichtigen Dokumenten sicheren Schutz. Zudem lässt sich 2-mm-starker Filz prima verzieren. Du kannst Motive applizieren, den Filz besticken, beplotten oder auch von Hand umnähen.

Was kann man mit Filzstoff alles machen?

Filzstoff eignet sich zum Nähen und basteln. Er ist prima geeignet für Buch-, U-Heft- und Mutterpasshüllen. Aber auch Schutzumschläge für Reise- oder Impfpässe sind tolle Projekte, die sich aus Filz nähen lassen. Dünnerer Filz eignet sich zum Besticken. Stärkere Filze sind wunderbar für Taschen, Laptopcases, Dekoprojekte, Tischläufer und Home-Accessoires geeignet. Im Reitsport kommen dicke Filze auch als Unterlagen für Halter, Bandagen und Sattelpads zum Einsatz. Filz eignet sich auch, um Projekte abzupolstern.

Was klebt auf Filz?

Auf Filz klebt am besten Filz. Ebenso kannst Du Filz auch für Kunstprojekte verwenden und Materialien kombinieren. Stoffe, Papier, Karton – deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Wie wird Filz gewaschen?

Am schonendsten ist es, auf Waschen zu verzichten. Oft genügt es schon, grobe Verschmutzungen einfach auszubürsten. Sollte das nicht ausreichen, wasche Filz am besten von Hand bei niedrigen Temperaturen. Vermeide unnötiges Reiben und Wringen.

Wie reinige ich Tischsets aus Filz?

Grobe Verunreinigungen lassen sich oft einfach ausbürsten. Frische Flecken sind auch gut mit einem feuchten Lappen zu entfernen. Braucht es eine tiefe Reinigung, legst Du den Filz in eine Lauge aus Shampoo oder Wollwaschmittel ein. Achte darauf, dass das Wasser höchstens lauwarm ist. Schwenke den Filz nur und vermeide Reibung. Spüle den Filz anschließend mit klarem Wasser und trockne ihn liegend an der frischen Luft.

Wie kann man Filz am besten schneiden?

Dünnen Filz schneidest Du am besten mit der Schere, bei dickeren Filzen bringen Rollschneider und Cutter bessere Ergebnisse. Für besonders filigrane Filzteile kannst Du ein Skalpell nutzen.

Welchen Filz zum Taschen nähen?

Für Taschen eignet sich Wollfilz in der Stärke von 2 mm und 3 mm hervorragend. Das Material bringt von Natur aus einen schönen Stand mit, ist wasser- und schmutzabweisend und hat einfach einen tollen Look, vor allem in Kombination mit SnapPap oder Leder. Für Taschen eignet sich aber auch Textilfilz in Stärken von 2 mm und 3 mm. 

Was ist Bastelfilz?

Bastelfilz zählt zu den Textil- bzw. Kunstfilzen. Im Vergleich ist er der dünnste Filz im Sortiment. Er lässt sich leicht verarbeiten und ist gerade zum Basteln gut geeignet.

Ist Bastelfilz waschbar?

Grundsätzlich kann man Bastelfilz waschen, oft blutet er aber stark aus und schrumpft ein. Deshalb ist eine Wäsche eher nicht zu empfehlen.

Kann man Bastelfilz bügeln?

Bastelfilz kann man bügeln, allerdings nur bei geringen Temperaturen. Bei Hitze ändern sich oft die Farben und werden dunkler. Teste das unbedingt an einem Reststück und lege ein Bügeltuch zwischen Eisen und Stoff.

Kann man mit Bastelfilz nähen?

Bastelfilz ist weniger fest wie die dickeren Kunst- und Wollfilze. Trotzdem kannst Du ihn zum Nähen verwenden. Er lässt sich sowohl mit der Maschine als auch von Hand nähen.

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